Es ist wie es ist

Dieser kleine Satz klingt so einfach und doch finde es ziemlich schwierig ihn auch ehrlich so zu meinen. Um hinter diesen Worten stehen zu können, muss man meiner Meinung nach über eine wichtige Zutat verfügen, die mir persönlich leider in vielen Situationen fehlt, nämlich GELASSENHEIT. Gut beim Wetter schaffe ich es, dass ich mir denke, wenn es regnet, dann regnet es halt heute, es ist wie es ist. Was solls, ich kann es ja doch nicht ändern und außerdem bin ich eh immer darauf vorbereitet, weil ich ständig einen Knirps in meiner Handtasche mitführe 😉 Aber denke ich zum Beispiel an so manche Situation in der Arbeit oder an meine gesundheitliche Situation, dann fällt mir das Ganze schon schwerer und ich versuche teilweise verbissen, die Situation zu analysieren und zu ändern. Dabei verkrampft sich manchmal mein Kiefer richtig und meine Schultern wandern immer mehr in Richtung Ohren. Mittlerweile registriere ich das zumindest, dass ich gerade alles andere als entspannt bin, und versuche mich zumindest dann in Gelassenheit zu üben. Was mir aber eben nicht immer so gut gelingt. Der Gedanke daran, dass ich manches nicht steuern oder beeinflussen kann, dass ich es nicht alleine in der Hand habe, macht mich dann wütend. Gläubige Menschen oder Menschen mit mehr „Wurschtigkeitsgefühl“ haben es da finde ich einfacher im Leben. Sicherlich ist das eine Extrem genauso wenig gut wie das andere, aber die Akzeptanz, dass manche Dinge halt einfach so sind, und sie als Gottgegebenen ansehen, erleichtert sicher einiges. Heute habe ich zu diesem Thema auch einen coolen Satz gehört, nämlich „Wolle was komme„. Den Satz finde ich irgendwie ganz gescheit, denn manches im Leben passiert bzw. kommt sowieso. Warum also nicht darauf mit mehr Gelassenheit reagieren?

xoxo euer Eierdieb

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Schlechtes Wetter und die Iren

Juhu es ist langes Pfingstwochenende und das Wetter ist ziemlich bescheiden. Natürlich lechze ich auch nach warmen Frühlingstagen, wo ich mit einem Eiskaffee bei Sonnenschein im Gastgarten sitzen kann, aber naja lt. Wetterexperten muss ich auf dieses Feeling noch ein bisschen warten. Ich könnte mich jetzt darüber ärgern oder mir einfach denken: Es ist wie es ist. Ich habe mich gegen das Ärgern entschieden, denn seien wir uns einmal ehrlich, das Wetter kann ICH sowieso nicht beeinflussen. Also ist das Akzeptieren eigentlich die gesündere und auch logischere Entscheidung.

Bei so einem Wetter fallen mir auch immer wieder die Iren ein. Vor ein paar Jahren unternahmen mein Mann und ich im Hochsommer eine Irlandrundreise. Natürlich hatte ich kleidungstechnisch vorgesorgt und mir wasserdichte Sneakers und eine schicke türkise Wind-/Regenjacke zugelegt. Die wasserdichten Sneakers hätte ich zwar nicht unbedingt benötigt, aber meine neue Jacke und ein paar Schichten darunter habe ich nicht bereut, da in Irland der Hochsommer damals rund 18 Grad bot. Geärgert habe ich mich aber über dieses Wetter nicht, da ich mich im Vorhinein darauf eingestellt habe und dieses Wetter auch irgendwie zu Irland gehört und mir deshalb unsere Zeit dort noch authentischer vorkam. Auf das Haare glätten habe ich allerdings damals schnell verzichtet, warum man mich auf den Urlaubsfotos auch meistens mit meinen Naturwellen in die Kamera lachen sieht, was meinem Schatz umso mehr freute 🙂 Die Irinnen haben mich damals in Dublin jedoch ins Staunen versetzt. Während ich geschlossene Schuhe und Jacke wegen des Winds, des teilweisen Regens und den irischen Temperaturen trug, flanierten sie mit Flip Flops durch die Gegend. Für sie war das anscheinend wirklich Hochsommer 🙂

Zur Whisky Liebhaberin bin ich übrigens in Irland nicht geworden, dafür trinke ich aber seit unserem Irland Aufenthalt gerne einmal ein Guinness. Das dunkle Bier habe ich dort fast jeden Tag zum Abendessen und in Pubs gemeinsam mit irischen Liedern genossen und irgendwann hat es mir dann auch auf einmal geschmeckt 🙂

xoxo euer Eierdieb