Eat Pray Love a la Julia Roberts

Normalerweise bestehen unsere Urlaube immer aus einem Mix aus Sightseeing und Entspannung, wobei meistens das Sightseeing die Oberhand gewinnt und wir dann immer von früh morgens bis abends unterwegs sind, weil wir möglichst alles erkunden möchten, um möglichst viele Erinnerungen, Fotos und Eindrücke mit nach Hause nehmen zu können. Ich erlebe dann beim anschließenden Fotobuch gestalten den Urlaub noch ein paar Mal, weil ich sehr perfektionistisch in der Gestaltung und Anordnung der Fotos bin und öfters sogar einen Monat für die Fertigstellung benötige. Die Erstellung des Fotobuches macht mir aber großen Spaß und wenn es dann soweit ist und ich mir das Fotobuch in der Hartlauer Filiale auf der Landstraße abhole, freue ich mich immer schon riesig auf das Durchblättern. Dieses Jahr sind wir noch auf der Suche nach dem richtigen Urlaubsziel. Da die letzten Urlaubsdestinationen eher weitere Reisen mit sich brachten werden wir dieses Jahr nicht in die Ferne schweifen. Vor kurzem sind wir dann auf ein Angebot eines Klosters im Mühlviertel für Entspannungssuchende gestoßen. Dort würde man den halben Tag mit dem Abt durch die Natur wandern und den restlichen Tag würde man meditieren lernen. Ich kam mir gleich wie Julia Roberts in „Eat Pray Love“ vor und sah mich schon ähnlich wie sie im Meditationsraum auf Bali sitzend meditieren. Anfänglich würde ich auch meine Schwierigkeiten damit haben an überhaupt gar nichts zu denken, dann würde ich sicherlich auch einen Meditationsraum in unserem neuen Haus im Geiste einrichten und mit dem anderen Auge die übrigen Teilnehmer heimlich beäugen, ob bei denen das Meditieren schon besser hinhaut als bei mir. Ehrlich gesagt würde es mich momentan eigentlich für das „Pray“ nicht nach Bali fliegen freuen, denn irgendwie sind so weite Flugreisen doch immer ganz schön stressig. Ich sage nur Kofferpacken, langes Warten auf Flughäfen, trockene und eiskalte Luft im Flieger und der Jetlag. Versteht mich nicht falsch, ich reise gerne, aber manchmal finde ich so weite Reisen doch ein wenig anstrengend und der Erholungsfaktor leidet dann bei mir einfach etwas darunter. Alle drei Bestandteile – Eat, Pray und Love – würde ich eigentlich auch im Mühlviertel erleben können, denn im Kloster haben sie sicherlich ein gutes Essen – zumindest sind die Pfarrer nicht immer die schlankesten, was ja auf eine gute Küche hinweist 🙂 – das Meditieren oder Beten ist ebenfalls möglich und da ich mit meinem Mann gemeinsam dort bin ist das „Love“ auch erfüllt ;-). Warum also immer in die Ferne schweifen?

xoxo euer Eierdieb

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